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Mach Schluss mit der Extraportion Mental Load vor Weihnachten
Dunkel Hell

Mach Schluss mit der Extraportion Mental Load vor Weihnachten

Karin Obertreis
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Die Vorweihnachtszeit ist da! Und mit ihr beginnt eine Zeit, die stressiger kaum sein könnte.

Du hast viel zu viele Weihnachtsfeiern und Verabredungen, musst tausend Geschenke aussuchen, besorgen und einpacken, das Haus dekorieren, Kekse backen, die Bude aufräumen, damit dein Besuch sich wohlfühlt, koordinieren, mit wem du wann auf den Weihnachtsmarkt gehen kannst und ganz nebenbei in Weihnachtsstimmung kommen und die Jahreszeit genießen.

Unterm Strich eine große Extraportion Mental-Load, der meistens an uns Frauen hängen bleibt. Von Besinnlichkeit und Vorfreude bist du am 23. Dezember gefühlt genauso weit entfernt wie von deinem eigenen Schlitten mit Rentieren – I feel you!

Wenn du Lust hast auf mehr Me-Time und weniger „Hans-Dampf-in-allen-Gassen“ in diesem Jahr, hab ich dir einige Übungen und Impulse mitgebracht.

1. Friede, Freude, Eierkuchen – Pustekuchen!

Das wünschen sich die meisten zu Weihnachten. Oft gehen wir aber eher auf dem Zahnfleisch und einander auf den Keks.

Wenn der Haussegen schief hängt über die Feiertage, hat das oft zu tun mit diesen Faktoren: (zu) hohe Erwartungen und fehlende Kommunikation über eben diese. Alles soll „in Butter“ sein oder besser noch: perfekt. Geschenke, Weihnachtsbaum, Stimmung, Deko, Wetter, Essen und Benehmen der Kinder. Wie realistisch ist, dass das alles klappt?

Folgende Fragen helfen dir, deine Erwartungen zu reflektieren. Nimm dir einen Zettel und einen Stift und beantworte sie dir.

  • Ich habe folgende Erwartungen an mich selbst, meine Liebsten und die Feiertage.
  • Was kann ich realistisch selber dafür tun?
  • Wer sollte diese Erwartung kennen und kann mir bei der Umsetzung helfen?
  • Warum sind mir diese Dinge besonders wichtig?
  • Was denke ich über mich, wenn es nicht genauso klappt?

Manage deine Erwartungen und weihe deine Liebsten ein. Sie können keine Gedanken lesen. 😉 Stimmt euch ab, dann habt ihr mehr Chance auf entspannte Feiertage.

2. Fun Fact: Auch im Dezember haben die Tage 24 Stunden.

Wir nehmen uns aber manchmal so viel vor als wären es 48 Stunden und wundern uns dann, dass wir erschöpft sind. Entscheide in diesem Jahr bewusst, wie du die Tage füllen möchtest und wie nicht (mehr). Nur weil etwas immer so war, muss es nicht so bleiben. Du entscheidest.

Mach folgende Übung und beobachte deine Reaktion mit Neugier.

  • Was steht im Dezember an? Veranstaltungen. Traditionen, was muss ich tun, besorgen, machen, organisieren, dekorieren etc.
  • Jetzt streiche ich mind. 30 % davon und schreib auf, warum das eine gute Idee ist und dir guttun wird!
  • Wie fühlst du dich jetzt? Erleichtert? Schuldig? Mutig? Gestresst?

Es ist ok, wenn sich das nicht leicht anfühlt. Beobachte einfach deine Gedanken dazu mit Neugier und schreib sie auf.

Bleibt es bei der neuen Liste?

Wenn nicht, warum nicht? Was ist deine größte Sorge? Wie kann die Veränderung trotzdem gelingen?

3. Die 90-Sekunden-Übung

Besonders dann, wenn du glaubst, dass du keine Zeit für Achtsamkeit und eine kurze Pause hast, solltest du sie machen!

Wiederhole die Übung gern mehrmals jeden Tag. Sie reduziert Stress und hilft dir, wieder im Hier & Jetzt anzukommen:

Stell dich gerade hin, beide Beine sind am Boden und dein Gewicht gleichmäßig verteilt.

Schließ deine Augen, wenn es möglich ist und sich gut anfühlt für dich. Alternativ schau auf einen Punkt vor dir auf dem Boden.

Lege die rechte Hand auf dein Herz und die linke auf deinen Bauch. Nun atme ganz bewusst 90 Sekunden tief ein und wieder aus.

Fokussiere dich auf deinen Atem und folge ihm. Spür wie sich Bauch und Brustkorb heben und senken.

Lass Gedanken vorbeifliegen.

Nimm sie wahr und lenke dann den Fokus sanft zurück zum Atem.

Du musst nichts erreichen oder schaffen.

Alle Gefühle, die du fühlst, sind ok und dürfen sein.

Versuch einen dieser Gedanken aus der Metta-Meditation während du atmest und sag ihn dir immer wieder:

  • Möge ich gesund und frei von Sorgen sein.
  • Möge ich zufrieden und entspannt sein.
  • Möge ich glücklich sein.

Lust auf mehr?

Foto: Karin Obertreis

Viele weitere Impulse findest du in meinem kostenlosen Workbook „Impulse für eine Weihnachtszeit mit mehr Frohsinn und weniger Frust.“

Es ist pickepackevoll mit Tipps, Impulsen und Übungen, die dich entspannter durch den Dezember (und jeden anderen Monat) bringen.

Siehe auch
Empowered Women-Auf dem Weg zu einer Revolution der sexuellen Bildung-Artikelbild2

Das Beste: es ist komplett kostenlos!

Investiere lediglich täglich 10 Minuten und mach eine der Übungen. Oder jeden Tag die gleiche. Oder alle. Dein Ergebnis wird sein:

  • bewussterer Umgang mit den eigenen Gefühlen
  • weniger Stress durch die Reflexion deiner Gedanken
  • weniger Stress mit der Familie durch bessere Kommunikation von Erwartungen und realistische Planung
  • eine entspanntere Vorweihnachtszeit mit mehr Me-time und weniger Hans-Dampf-in-allen-Gassen

Als 2fach zertifizierte Mindset-Coach und Unternehmerin unterstütze ich Frauen, die keine Lust mehr haben, sich im Alltag wie der Duracell-Hase zu fühlen und sich vom Stress nicht mehr stressen lassen möchten.

Damit du dich dienstagnachmittags nicht schon nach dem Wochenende sehnst, abends noch genug Energie hast, um deinen Kindern was vorzulesen und nicht nach jedem Urlaub verzweifelst, weil du nicht weißt, wie du bis zum nächsten durchhalten sollst.

Hier kannst du dir das Workbook sichern: Zum Workbook

Ich wünsche dir viel Erfolg und eine entspannte Weihnachtszeit!

Alles Liebe,

Karin

PS: Lass uns gern in Kontakt bleiben!

Online: www.karin-obertreis.de

E-Mail: karin@karin-obertreis.de

Instagram: Zum Profil

Podcast “Balance statt Burnout”: Zum Podcast auf Spotify

Über die Autorin

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Hi, ich bin Karin Obertreis. Ich bin Unternehmerin, 2fach zertifizierte Coach mit ADHS und Feministin. Leidenschaftliche Flohmarkt-Gängerin und Alleinreisende. Ich kann das Patriarchat nicht ausstehen und helfe deswegen Frauen dabei, sich innerlich davon zu befreien. Denn dort fängt jede Veränderung an. Auch die, die irgendwann gesellschaftlich werden.

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