Filmtipp: NACHBEBEN
Was passiert, wenn eine Entscheidung unter Zeitdruck getroffen wird und sich im Nachhinein als folgenschwer herausstellt? NACHBEBEN richtet den Blick genau auf diesen Moment und auf das, was danach kommt.
Der Film erzählt keine klassische Dramaturgie von richtig und falsch, sondern beleuchtet die Realität von Verantwortung in komplexen Systemen. Er zeigt, wie Entscheidungen entstehen, unter welchen Bedingungen sie getroffen werden und welche Konsequenzen sie für die beteiligten Menschen haben.
Diese Eventempfehlung richtet sich an alle, die sich mit Verantwortung, Führung und Fehlerkultur auseinandersetzen möchten. Ein Film, der nicht vereinfacht, sondern differenziert und damit Raum für fundierte Gespräche schafft.
Wenn Entscheidungen weitreichende Folgen haben
Im Zentrum der Geschichte steht die erfahrene Neurologin Alexandra, die in einer überlasteten Krankenhausstation arbeitet. Ihr Alltag ist geprägt von Zeitdruck, komplexen Entscheidungen und einem Umfeld, das wenig Raum für Unsicherheit lässt.
Als ein junger Patient mit zunächst unauffälligen Symptomen eingeliefert wird, trifft sie eine Entscheidung, die sich später als folgenschwer herausstellt. Was folgt, ist keine einfache Schuldfrage, sondern eine differenzierte Auseinandersetzung mit Verantwortung, Wahrnehmung und den Grenzen professionellen Handelns.
Der Film macht sichtbar, wie schnell sich scheinbare Sicherheit in Zweifel verwandeln kann und wie stark Entscheidungen nachwirken, sowohl auf persönlicher als auch auf systemischer Ebene.
Verantwortung, die nachwirkt
Ein zentrales Thema von NACHBEBEN ist das sogenannte Second Victim Phänomen. Es beschreibt die psychologischen und emotionalen Folgen, die Fachkräfte erleben, wenn in ihrem Verantwortungsbereich Fehler passieren.
Der Film lenkt den Blick auf die Menschen hinter den Rollen und zeigt, welche Belastung entsteht, wenn Verantwortung nicht nur fachlich, sondern auch emotional getragen wird. Dabei wird deutlich, dass Fehler selten isoliert entstehen, sondern in strukturelle Rahmenbedingungen eingebettet sind.
Ein Film für Austausch und neue Perspektiven
NACHBEBEN eignet sich besonders für Veranstaltungen, bei denen Reflexion und Dialog im Mittelpunkt stehen.
Ob im Kontext von Leadership, Gesundheitswesen, Organisationsentwicklung oder Female Empowerment, der Film bietet vielfältige Anknüpfungspunkte für weiterführende Gespräche über Verantwortung, Entscheidungsprozesse und den Umgang mit Fehlern.
Er schafft eine fundierte Grundlage für Diskussionen und eröffnet neue Perspektiven auf Führung und Zusammenarbeit.
Filmdaten auf einen Blick
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Angabe |
Details |
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Filmtitel |
NACHBEBEN (Second Victims) |
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Kinostart Deutschland |
7. Mai 2026 |
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Regie und Drehbuch |
Zinnini Elkington |
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Hauptdarstellerinnen und Hauptdarsteller |
Özlem Saglanmak, Trine Dyrholm, Mathilde Arcel, Olaf Johannessen |
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Produktionsland |
Dänemark |
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Produktionsjahr |
2025 |
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Filmlänge |
92 Minuten |
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Sprachen |
Dänisch, als OmU sowie deutsch synchronisierte Fassung verfügbar |
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Genre |
Drama, Psychologischer Thriller |
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Premiere und Auszeichnungen |
Deutschlandpremiere beim Filmfest Hamburg, ausgezeichnet als Bester Film, weitere Preise bei den Nordischen Filmtagen und beim Dänischen Filmpreis ROBERT |
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Verleih |
Lighthouse Entertainment |